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Schwietz

Allgemeines

Häufigkeit
82
Rang
43171
Sprachvorkommen
deutsch
niedersorbisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Region
Lausitz

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Szwiec 1. Es liegt eine eingedeutschte Schreibvariante vor.
  2. Benennung nach Beruf, siehe Svec 1. Es liegt eine eingedeutschte Schreib- und Lautvariante vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername zu niedersorbisch šwic ‘Pfiff’, šwicaŕ ‘Pfeifer’, übertragen ‘Aufschneider, Flunkerer, Windbeutel’(siehe Wenzel 2004, Seite 393).
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zur polnischen Rufnamenkurz- und Koseform Święc zu Vollformen wie Świętobor, Świętomir mit dem Namenglied Święt- (< urslawisch *svętъ ‘heilig‘).

Historischer Namenbeleg

Andreas Schwietz

Belegjahr
1895
Belegort
Groß Döbern (ehemals Oberschlesien, heute: Dobrzeń Wielki, Polen)
Quellenangabe
des.genealogy.net/search/show/5549206, letzter Zugriff: 19.03.2018.

Josef Schwietz

Belegjahr
1918
Belegort
Pilchowitz (ehemals Oberschlesien, heute: Pilchowice, Polen)
Quellenangabe
des.genealogy.net/search/show/5632244, letzter Zugriff: 24.05.2018.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (2010): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 2. Kraków. Hier S. 264 und 359.
  • Wenzel, Walter (1999): Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs. Bautzen. Hier S. 228.
  • Wenzel, Walter (2004): Niedersorbische Personennamen aus Kirchenbüchern des 16. bis 18. Jahrhunderts. Mit 16 mehrfarbigen Karten. 1. Auflage. Bautzen. Hier S. 393.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Schwietz, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/43290/1 >