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Glowacz

Allgemeines

Häufigkeit
88
Rang
40488
Sprachvorkommen
polnisch
sorbisch
Hauptverbreitung
Polen
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu polnisch głowacz bzw. niedersorbisch głowac , obersorbisch głowač ‘Großkopf; Dickschädel’ für jemanden mit einem großen oder klugen Kopf bzw. im übertragenen Sinn ebenso für einen eigensinnigen Menschen, einen sogenannten Dickschädel.

Historischer Namenbeleg

Glowatcz

Belegjahr
1474
Belegort
Senftenberg (niedersorbisch: Zły Komorow)
Quellenangabe
Wenzel , 1991, Seite 113.

Barbara Glowacz

Belegjahr
1675
Belegort
Groß Rauden, Oberschlesien (heute: Rudy, Polen)
Quellenangabe
www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=gross_rauden&ID=I5720360, letzter Zugriff: 13.09.2018.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
4008
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 3169.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Głowacz

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanich w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 3169.
  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (Hrsg.) (2006): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 1. Kraków. Hier S. 198.
  • Wenzel, Walter (1991): Studien zu sorbischen Personennamen. 2/I. Bautzen. Hier S. 113.
  • Wenzel, Walter (1999): Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs. Bautzen. Hier S. 87.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
15.11.2019
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Glowacz, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/40519/1 >