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Radmer

Allgemeines

Häufigkeit
96
Rang
37487
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland
Region
Pommern

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum pomoranischen bzw. polabischen Rufnamen *Radomer. Der Rufname setzt sich aus den Namengliedern rad- (< urslawisch *radъ ‘froh’) und mer- (< urslawisch *mirъ ‘Frieden’) zusammen. Der Rufname und der daraus entstandene Familienname liegen hier in lautlich eingedeutschter Form vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Rathmer 1. Es handelt sich um eine Laut- oder Schreibvariante.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
4
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.moikrewni.pl/mapa/kompletny/radmer.html, letzter Zugriff 01.10.2013.

Historische Verbreitung

Im Reichstelefonbuch von 1942 finden sich 11 Einträge für Radmer , davon 9 in Pommern (siehe Genevolu, letzter Zugriff: 31.07.2017).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 435.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.09.2019
Zitierhinweis

Schiller, Christiane und Dräger, Kathrin, Radmer, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/37597/1 >