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Meier

Allgemeines

Häufigkeit
37459
Rang
30
Sprachvorkommen
deutsch
Herkunftsland
Deutschland
Schweiz

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Meyer 1. Es liegt eine Schreibvariante vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Beruf, siehe Meyer 2. Es liegt eine Schreibvariante vor.
  2. Benennung nach Herkunft, siehe Meyer 3. Es liegt eine Schreibvariante vor.
  3. Benennung nach Übername, siehe Meyer 4. Es liegt eine Schreibvariante vor.
  4. Benennung nach Rufname, siehe Meyer 5. Es liegt eine Schreibvariante vor.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Magher. Der Rufname basiert auf den Namengliedern althochdeutsch, altsächsisch māg ‘Verwandter’ und althochdeutsch, altsächsisch heri ‘Heer’. Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 336, Seite 346-347) ist weitgehend auszuschließen, weil der zugrunde liegende Rufname sehr selten und nicht in kontrahierter Form belegt ist (siehe Förstemann 1900, Band 1, Spalte 1069).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Schweiz

Häufigkeit
16868
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2008
Quelle
verwandt.ch, letzter Zugriff 26.06.2015.

Niederlande

Häufigkeit
880
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
www.cbgfamilienamen.nl/nfb/, letzter Zugriff 26.06.2015.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 478-479.
  • Förstemann, Ernst (1966): Altdeutsches Namenbuch. Erster Band: Personennamen. 2. Auflage. München. Hier Sp. 1069.
  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 336 und 346-347.
  • Müller, Gunter (1993): Schulte und Meier in Westfalen. In: Debus, Friedhelm (Hrsg.): Reader zur Namenkunde. Bd. II: Anthroponymie. 115/118. Hildesheim, S. 351-372. Hier S. 351-372.
  • Zoder, Rudolf (1951): Die niedersächsischen Meier. Eine sozial- und agrargeschichtliche Studie an Hand der Familiennamen auf -"meier". Hildesheim.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Juliane Drenda
Veröffentlichungsdatum
15.01.2018
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel und Drenda, Juliane, Meier, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/30/1 >