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Nickloweit

Allgemeines

Häufigkeit
5
Rang
274092
Sprachvorkommen
deutsch
Region
Ostpreußen

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Niklaws (standardlettischNiklāvs), einer Form von Nikolaus. Diese Niklaus ausgesprochene Rufnamenform ist in einer Vielzahl von Ortsnamen wie in Preyken Nicklaus, Skranden Niklau, Podszeit-Niklau bzw. Dautzin Niklau im nördlichen Memelland belegt, in dem historisch neben dem Litauischen auch das Lettische verbreitet war. Es liegt eine Bildung mit dem litauischen patronymischen Suffix -aitis vor. Zugrunde liegt der preußisch-litauische Familienname Niklowaitis (standardlitauischNiklovaitis), der den für viele litauischen Dialekte typischen Wechsel von ā > o zeigt. Im Zuge der Eindeutschung wurde die Endung -is getilgt und <k> durch <ck> sowie <ai> durch <ei> wiedergegeben. Zum Rufnamen siehe Nikolaus 1.

Historischer Namenbeleg

Adam Nickloweit

Belegjahr
1875
Belegort
Ackminge
Quellenangabe
www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I406826&nachname=NICKLOWEIT&lang=de, letzter Zugriff: 06.11.2017.

Jonis Niklowaitis

Belegjahr
1714
Belegort
Jakszen (Kirchspiel Werden, bei Heydekrug)
Quellenangabe
www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=memelland&ID=I238152&nachname=NIKLOWAITIS&modus=&lang=de, letzter Zugriff: 06.11.2017.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Literatur

  • Vanagas, Aleksandras (1989): Lietuvių pavardžių žodynas. Band 2. Vilnius. Hier S. 327.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Schiller, Christiane, Nickloweit, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/275348/1 >