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Zell

Allgemeines

Häufigkeit
1279
Rang
2546
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Herkunft zu Siedlungsnamen wie Zell, Zelle, Zella, Celle und zu Siedlungen, die auf -zell enden (sehr häufig in Deutschland sowie in Österreich und in der Schweiz). Aufgrund der Verbreitung kommen hierfür in erster Linie Zell an der Rot (Ortsteil der Gemeinde Rot an der Rot), Gutenzell (historisch Cella, Ortsteil von Gutenzell-Hürbel) und Eberhardzell (historisch Cella, alle Landkreis Biberach, Baden-Württemberg) infrage.
  2. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch zelle , celle ‘Wohngemach, Kammer, Zelle, Kapelle, kleines Nebenkoster, Klostergut’ für jemanden, der in einer Kammer oder in der Nähe eins Klosters bzw. einer Kapelle wohnt.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Übername zu obersorbisch ćelo ‘Kalb’. Diese Deutung (vergleiche Gottschald 2006, Seite 544) ist aufgrund der Verbreitung des Familiennamens weitgehend auszuschließen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 544.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 332-335.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
01.12.2019
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Zell, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/2547/1 >