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Hinz

Allgemeines

Häufigkeit
8689
Rang
236
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zu einer Rufnamenkurzform mit dem Namenglied althochdeutsch, altsächsisch hag , hagan ‘Einhegung, umfriedeter Ort’ zu Vollformen wie Heinold. In den meisten Fällen liegt jedoch eine Kurzform von Hinrich zugrunde (siehe Hinrich 1). Hier kann Hinz auch auf das Namenglied althochdeutsch heim , altsächsisch hēm ‘Heim, Haus’ zurückgehen. Es liegt ein Diminutiv mit dem Suffix -z vor.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
1836
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
moikrewni.pl/mapa/, letzter Zugriff 25.09.2017.

Historische Verbreitung

Hinz war 1942 auch häufig östlich der Oder verbreitet (Genevolu, letzter Zugriff: 25.09.2017).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 342-343 und 812-815.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 505.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 464-465.
  • Seibicke, Wilfried (1998): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 2: F-K. Berlin und New York. Hier S. 406.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Theresa Schweden
Veröffentlichungsdatum
16.01.2020
Zitierhinweis

Schweden, Theresa, Hinz, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/236/1 >