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Blechschmidt

Allgemeines

Häufigkeit
1381
Rang
2309
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch blëch ‘Platte, Plättchen aus Metall, Blech’ und mittelhochdeutsch smit ‘Schmied’ für einen Schmied, der aus dünn gehämmertem oder gewalztem Metallblech Gefäße und Gegenstände, wie Gürtelspangen, Feldflaschen, Rohre und Beschläge oder Rüstungsteile, anfertigt. Die Arbeit des Blechschmieds besteht größtenteils aus der manuellen Bearbeitung und Formung von Blechplatten mittels Hämmern. Dies geschieht zunächst mit der Hand, später in wassergetriebenen Hammerwerken (siehe Hammerschmidt 1). Die Bezeichnung des Blechschmieds ist regional stark differenziert: Die gleichen Tätigkeiten führen Handwerker wie Klempner und Spengler aus (siehe Klempner 1 und Spengler 1).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 102.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 242-244.
  • Linnartz, Kaspar (1958): Unsere Familiennamen. Bd. 1: Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 3., stark vermehrte Auflage. Bonn [u.a.]. Hier S. 33.
  • Palla, Rudi (1994): Verschwundene Arbeit. Frankfurt. Hier S. 54-55.
  • Reith, Reinhold (1991): Lexikon des alten Handwerks. Vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. München. Hier S. 124-127.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Nikola Kunz
Veröffentlichungsdatum
15.02.2020
Zitierhinweis

Kunz, Nikola, Blechschmidt, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/2310/1 >