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Freiling

Allgemeines

Häufigkeit
171
Rang
22076
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch vrīlinc ‘freier Mann’, wobei noch ungeklärt ist, ob der Begriff vrīlinc ausschließlich den Freigelassenen oder auch den Freigeborenen bezeichnet (siehe hierzu Deutsches Wörterbuch, letzter Zugriff: 01.03.2016; Deutsches Rechtswörterbuch, letzter Zugriff: 01.03.2016).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Freiling (mehrfach in Bayern und Österreich) und Freilingen (mehrfach im Rheinland). Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 189) ist weitgehend auszuschließen, weil alle betreffenden Siedlungen weit vom Hauptverbreitungsgebiet in Nord- und Mittelhessen entfernt liegen.

Historischer Namenbeleg

Johannes Georg Freiling

Belegjahr
1616
Belegort
Elsoff
Quellenangabe
familysearch.org/ark:/61903/1:1:NTKY-6JW, letzter Zugriff: 07.04.2016.

Maria Freiling

Belegjahr
1652
Belegort
Kuchenheim (Euskirchen)
Quellenangabe
familysearch.org/ark:/61903/1:1:N8VF-SYF, letzter Zugriff: 07.04.2016.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 189.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.09.2019
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Freiling, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/22098/1 >