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Friedmann

Allgemeines

Häufigkeit
1456
Rang
2185
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland
Frankreich
Region
Elsass

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Fried 1. Es handelt sich um ein Derivat mit dem Suffix -mann. Als jüdischer Rufname liegt eine Lehnübersetzung der urprünglich hebräischen Rufnamen Salomon oder Sholem (beide < hebräisch shalom ‘Friede’) vor.
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Friedmann. Der Rufname basiert auf den Namengliedern althochdeutsch fridu , altsächsisch frithu , frethu ‘Friede’ und althochdeutsch, altsächsisch man ‘Mann’. Als jüdischer Rufname liegt eine Lehnübersetzung der urprünglich hebräischen Rufnamen Salomon oder Sholem (beide < hebräisch shalom ‘Friede’) vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername, siehe Friedemann 3. Es liegt eine Lautvariante mit Synkope des e vor.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft, siehe Friede 2. Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 525) ist vor allem wegen der Verbreitung des Familiennamens weitgehend auszuschließen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Frankreich

Häufigkeit
261
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 15.03.2018.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 705-706.
  • Menk, Lars (2005): A Dictionary of German-Jewish Surnames. Bergenfield. Hier S. 292.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 525-526.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Friedmann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/2186/1 >