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Rieger

Allgemeines

Häufigkeit
9137
Rang
216
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Rüger 1. Es liegt eine Lautvariante mit Entrundung ü > i vor.
  2. Benennung nach Beruf, siehe Rüger 2. Es liegt eine Lautvariante mit Entrundung ü > i vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Riege (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, heute polnischer Teil von Brandenburg, Westpreußen) und Rieger (Bayern). Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -er vor.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Riga (Lettland). Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -er vor.
  3. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch rige ‘Linie, Reihe; Wassergraben’, mittelniederdeutsch rige ‘Reihe, Häuserreihe; Straßenseite’. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -er vor.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Rufname, siehe Ricker 2. Es liegt eine Lautvariante vor.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Ricker 3. Es liegt eine Lautvariante vor.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
1454
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Historische Verbreitung

Rieger häufte sich 1942 auch in Schlesien und im Sudetenland (Genevolu, letzter Zugriff: 10.01.2018).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 160-163.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 486.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
16.07.2020
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Rieger, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/216/1 >