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Schenk

Allgemeines

Häufigkeit
9299
Rang
211
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch schenke ‘einschenkender Diener, Mundschenk, Wirt, Schenkwirt’ für einen Gastwirt, der Wein und Bier ausschenkt, einen für den Weinkeller und die Getränke bei Tisch zuständigen Hofbeamten oder einen getränkeauschenkenden Diener.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Übername, siehe Schenka 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Ausfall des auslautenden a . Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 429) ist fraglich, kann aber nur in wenigen Einzelfällen im sorbischen Sprachraum zutreffen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 637.
  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 429.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 84-85.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
01.12.2019
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Schenk, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/211/1 >