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Drehsen

Allgemeines

Häufigkeit
187
Rang
20256
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Dreß 1. Es liegt ein patronymischer schwacher Genitiv auf -en sowie eine Schreibvariante vor, die auf eine Fehlinterpretation der Schreibung <ß> als <hs> zurückgeht (siehe hierzu Kunze/Nübling 2011, Band 2, Seite 520-529). Ein Derivat mit patronymischem Suffix -sen ist aufgrund der Verbreitung nur in Ausnahmefällen anzunehmen.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Drehsa (Stadtteil von Weißenberg, Landkreis Bautzen, Sachsen). Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 389) ist aus morphologischen Gründen sowie aufgrund der Verbreitung des Familiennamens und der geringen Größe der Siedlung auszuschließen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Belgien

Häufigkeit
17
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 25.01.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 520-529.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 51-53.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 389.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.09.2019
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Drehsen, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/20329/1 >