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Knobelauch

Allgemeines

Häufigkeit
10
Rang
199121
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Knoblauch 1. Es handelt sich um eine morphologische Variante mit erhaltenem e in der Kompostionsfuge.
  2. Benennung nach Übername, siehe Knoblauch 2. Es handelt sich um eine morphologische Variante mit erhaltenem e in der Kompostionsfuge.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft, siehe Knoblauch 3. Es handelt sich um eine Lautvariante, die vermutlich auf einer historischen Form der Siedlungsnamen beruht.

Historischer Namenbeleg

Chnunat Cnobelauch

Belegjahr
1412
Belegort
Kamnitz
Quellenangabe
Schwarz, 1957, Seite 169.

Knobelauch

Belegjahr
1423
Belegort
Zwickau
Quellenangabe
Hellfritzsch, 2007, Seite 137.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Hellfritzsch, Volkmar (2007): Personennamen Südwestsachsens. Die Personennamen der Städte Zwickau und Chemnitz bis zum Jahre 1500 und ihre sprachgeschichtliche Bedeutung. Leipzig. Hier S. 137.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 662-667.
  • Schwarz, Ernst (1957): Sudetendeutsche Familiennamen aus vorhussitischer Zeit. Köln und Graz. Hier S. 169.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Knobelauch, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/199344/1 >