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Mylius

Allgemeines

Häufigkeit
204
Rang
18657
Sprachvorkommen
deutsch
Herkunftsland
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu griechisch mylos ‘Mühle’. Es handelt sich um eine Gräzisierung des deutschen Berufsnamens Müller, an die gleichzeitig das lateinische Suffix -ius angehängt wurde, siehe auch Müller 1.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Milius 1. Es liegt eine Lautvariante vor. Der Wittenberger Student Georg Oemler nahm an der Universität den Familiennamen Aemilius an, er ist in der Folge aber auch als Mylius belegt (RAG, letzter Zugriff: 01.02.2018; zum Namenwechsel Oemlers siehe Bergerhoff 1918, Seite 26).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bergerhoff, Hugo (1918): Humanistische Einflüsse in den deutschen Familiennamen. Erster Teil. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Hohen Philosophischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg im Breisgau. Freiburg im Breisgau. Hier S. 26.
  • Steffens, Rudolf (2013): Familiennamenatlas Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland. Ubstadt-Weiher. Hier S. 175.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Stefanie Brandmüller
Veröffentlichungsdatum
15.05.2018
Zitierhinweis

Brandmüller, Stefanie, Mylius, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/18674/1 >