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Gronemeyer

Allgemeines

Häufigkeit
257
Rang
14605
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch grüene , mittelniederdeutsch grone ‘grün’ undmittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch meier , meiger ‘Meier, Oberbauer’. Es handelt sich um einen lokalisierten Berufsnamen für einen Meier, der an einer grünen Stelle oder einem entsprechend benannten Flurstück wohnt (siehe auchGrün 2). Möglich ist auch, dass es sich um einen jungen, unerfahrenen Meier handelt (siehe auch Grün 1).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername, siehe Gronemann 1. Vor allem in Westfalen und Niedersachsen kam es zu einem Wechsel der Namenzusätze -mann und -meyer .
  2. Benennung nach Wohnstätte, siehe Gronemann 2. Vor allem in Westfalen und Niedersachsen kam es zu einem Wechsel der Namenzusätze -mann und -meyer .
  3. Benennung nach Beruf zu den Siedlungsnamen Grone (Stadtteil von Göttingen, Niedersachsen), Grohn (Stadtteil von Bremen), Grohnde (Gemeinde Emmerthal, Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) und mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch meier , meiger ‘Meier, Oberbauer’ für einen Meier, der aus einer dieser Siedlungen stammt (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 620).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 620.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
15.02.2020
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Gronemeyer, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/14642/1 >