Zurück zur Liste

Hilfe FAQ

Geis

Allgemeines

Häufigkeit
2064
Rang
1454
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Giese 1. Es handelt sich um eine lautliche Variante mit Diphthongierung und Apokope des -e .
  2. Benennung nach Beruf, siehe Geiß 1. Es handelt sich um eine Schreibvariante.
  3. Benennung nach Übername, siehe Geiß 2. Es handelt sich um eine Schreibvariante.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zum Flussnamen Geis, Zufluss zur Fulda in Nordhessen, oder Geisa, Zufluss zur Ulster in Thüringen.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Wohnstätte zu einem nicht näher spezifizierten häufigen Örtlichkeitsnamen Gaiß(siehe Brechenmacher 1957-1960, Band 1, Seite 540).

Historischer Namenbeleg

Geysel (weiblicher Rufname)

Belegjahr
1347
Belegort
Regensburg

=

Geis (weiblicher Rufname)

Belegjahr
1350
Belegort
Regensburg
Quellenangabe
Kohlheim, 1977, Seite 495.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1957): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 1. Limburg an der Lahn. Hier S. 540.
  • Kohlheim, Volker (1977): Regensburger Rufnamen des 13. und 14. Jahrhunderts. Linguistische und sozio-onomastische Untersuchungen zu Struktur und Motivik spätmittelalterlicher Anthroponyme. Wiesbaden. Hier S. 495.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 107-109.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 200-201.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Geis, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1454/1 >