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Fiedler

Allgemeines

Häufigkeit
12927
Rang
137
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch videlære , videler ‘Fiedler’ für einen Musikanten oder fahrenden Spielmann, der die Fiedel spielt.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Übername zu "wendisch bidler ‘Stange’" (Gottschald 2006, Seite 183). Das Etymon ist im Sorbischen nicht belegt, so dass die sprachliche Zuordnung unsicher bleibt und der Deutungsvorschlag von Gottschald daher auszuschließen ist.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Die Verbreitung des Familiennamens setzt sich 1942 nach Osten hin fort (Genevolu, letzter Zugriff: 06.12.2016).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 195.
  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 183.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 558-561 und 579.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.09.2019
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Fiedler, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/137/1 >