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Kupferschmidt

Allgemeines

Häufigkeit
275
Rang
13637
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch kupfersmit ‘Kupferschmied’.Aus Kupfer werden Kessel, Pfannen und andere Gefäßen gefertigt. Aufgrund der Weichheit des Materials benötigt der Kupferschmied kein Feuer für seine Arbeit (siehe auch Kaltschmidt 1), sondern bearbeitet und formt das Metall nur mit Hammer, Zangen und Feilen. Im niederdeutschen Sprachraum kann auch eine Verhochdeutschung von Kopperschmidt 1 vorliegen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 423.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 224-226.
  • Nölle-Hornkamp, Iris (1992): Mittelalterliches Handwerk im Spiegel der oberdeutschen Personennamen. Eine namenkundliche Untersuchung zu den Handwerkerbezeichnungen als Beinamen im "Corpus der altdeutschen Originalurkunden". Frankfurt [u.a.]. Hier S. 219-222.
  • Pies, Eike (2005): Zünftige und andere alte Berufe. Mit 222 zeitgenössischen Illustrationen und Zunftwappen. 3. Auflage. Wuppertal. Hier S. 139-140.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Nikola Kunz
Veröffentlichungsdatum
15.09.2020
Zitierhinweis

Kunz, Nikola, Kupferschmidt, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/13649/1 >