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Christoph

Allgemeines

Häufigkeit
2288
Rang
1287
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Christoph. Der Rufname fand in seiner lateinischen Form Christophorus, die auf den griechischen Rufnamen Christophóros (‘Christus tragend’) zurückgeht, Eingang ins deutsche Nameninventar. Der Rufname war im Mittelalter vor allem als Name des heiligen Christophorus (3. Jahrhundert) bekannt, der als einer der vierzehn Nothelfer verehrt wurde.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Der Familienname war 1942 auch östlich von Oder und Neiße verbreitet (Genevolu, letzter Zugriff: 23.05.2018).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Frey, Johannes (1938): Heiligenverehrung und Familiennamen in Rheinhessen. Gießen. Hier S. 84-85.
  • Kohlheim, Volker/Kohlheim, Rosa (2016): Duden: Das große Vornamenlexikon. Herkunft und Bedeutung von über 8000 Vornamen. 5. Auflage. Berlin. Hier S. 113.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 186-187.
  • Nied, Edmund (1924): Heiligenverehrung und Namengebung. Sprach- und kulturgeschichtlich mit Berücksichtigung der Familiennamen. Freiburg im Breisgau. Hier S. 76.
  • Seibicke, Wilfried (1996): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 1: A-E. Berlin und New York. Hier S. 408.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.11.2019
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Christoph, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1287/1 >