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Rüdinger

Allgemeines

Häufigkeit
296
Rang
12599
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Rüdiger 1. Es liegt eine Lautvariante mit Umdeutung der Endung -iger in Anlehnung an die häufigen Herkunftsnamen -inger vor.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym einer deutschen Rufnamenkurzform mit dem Namenglied althochdeutsch hruod , altsächsisch *hrōth , *rōth ‘Ruhm’ zu Vollformen wie Rudolf oder Rüdiger. Es liegt eine morphologische Variante mit den patronymischen Suffixen -ing und -er vor. Diese Deutung (siehe Brechenmacher 1960-1963, Band 2, Seite 445) ist unsicher, weil die Kombination aus den Suffixen -ing und -er ungewöhnlich wäre.

Historischer Namenbeleg

Conrad Rüdiger

Belegjahr
1579
Belegort
Tauberbischofsheim

=

C. Rüdinger

Belegjahr
1588
Belegort
Tauberbischofsheim
Quellenangabe
Bahlow, 1985, Seite 437.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1985): Deutsches Namenlexikon. Frankfurt am Main. Hier S. 437.
  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1960): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 2. Limburg an der Lahn. Hier S. 445.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.05.2020
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Rüdinger, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/12613/1 >