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Tangl

Allgemeines

Häufigkeit
23
Rang
114941
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Österreich
Deutschland
Tschechische Republik

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Dangl 1. Es liegt eine Lautvariante mit T im Anlaut vor.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Dangl 2. Es liegt eine Lautvariante mit T im Anlaut vor.
  3. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch tangel ‘Dengelstock’. Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Schmied, der Sicheln, Sensen und Pflugsechen schärft (siehe Gottschald 2006, Seite 146).

Historischer Namenbeleg

an Tanglis anger

Belegjahr
1423
Belegort
Pettneu (Tirol)
Quellenangabe
Finsterwalder, 1994, Seite 229.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
129
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Tschechische Republik

Häufigkeit
26
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
kdejsme.cz, letzter Zugriff 11.12.2018.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 146-147.
  • Finsterwalder, Karl (1994): Tiroler Familiennamenkunde. Sprach- und Kulturgeschichte von Personen-, Familien- und Hofnamen; mit einem Namenlexikon. Innsbruck. Hier S. 229.
  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 146.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
01.11.2019
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Tangl, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/115286/1 >