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Feiertag

Allgemeines

Häufigkeit
333
Rang
11123
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch vīr(e)tac , vīertac , mittelniederdeutsch vīredach , vīrdach , vīreldach ‘Feiertag, kirchlicher Festtag, an dem nicht gearbeitet wird’, wie Feierabend„für einen geruhsamen, wenig arbeitsamen Menschen“ (Kohlheim/Kohlheim 2005, Seite 238). Bei den Belegen im niederdeutschen Raum liegt Verhochdeutschung vor.

Historischer Namenbeleg

Wulfing der Veyrtag

Belegjahr
1345
Belegort
Bernhardzell
Quellenangabe
Brechenmacher, 1957-1960, Seite 441.

Heneken Virildaghe

Belegjahr
1349
Belegort
Ostfalen
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 469.

Hensel Veiertag

Belegjahr
14. Jh.
Belegort
Böhmen
Quellenangabe
Bahlow, 1985, Seite 132.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1985): Deutsches Namenlexikon. Frankfurt am Main. Hier S. 132.
  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1957): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 1. Limburg an der Lahn. Hier S. 441.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 1060.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 469.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Mirjam Schmuck
Veröffentlichungsdatum
15.09.201915.09.2019
Zitierhinweis

Schmuck, Mirjam, Feiertag, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/11129/1 >