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Stöcker

Allgemeines

Häufigkeit
2712
Rang
1059
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Stocker 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Umlaut.
  2. Benennung nach Wohnstätte, siehe Stock 1. Es handelt sich um ein Derivat mit dem Suffix -er. Zusätzlich liegt Umlaut vor.
  3. Benennung nach Übername, siehe Stock 2. Es handelt sich um ein Derivat mit dem Suffix -er. Zusätzlich liegt Umlaut vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungnamen Stöcken (mehrfach in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen), Stock, Stöck (mehrfach in Bayern und Baden-Württemberg), Stöckheim (mehrfach in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt), Stockem (Rheinland-Pfalz, Hessen, auch Luxemburg und Belgien) und Stöckte (Niedersachsen). Aufgrund der Verbreitung des Familiennamens kommt diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 673) nur in Einzelfällen infrage.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 187-188.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 673.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Stöcker, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1059/1 >