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Castritius

Allgemeines

Häufigkeit
28
Rang
100011
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu lateinisch castrātor ‘Kastrierer, Verschneider’. Es handelt sich hier um eine Latinisierung deutscher Berufsnamen wie Gelzenleichter, Berschneider, Nonnenmacher (siehe Gelzenleichter 1, Berschneider 1, Nonnenmacher 1), bei der die lateinische Berufsbezeichnung umgeformt und mit dem lateinischen Suffix -ius erweitert wurde. Aufgrund der Verbreitung des Familiennamens kommt als zugrunde liegender deutscher Familienname insbesondere Gölzenleuchter in Frage (siehe Gölzenleuchter).

Historischer Namenbeleg

M. Mathias Castritius Darmstadiensis

Belegjahr
1551
Belegort
Heidelberg
Quellenangabe
digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/matrikel1386/0690?sid=bb7c249db1f3f7d69a73dc6ede96c187, letzter Zugriff: 03.11.2017.

Petrus Castritius

Belegjahr
1579
Belegort
Darmstadt
Quellenangabe
Brechenmacher, 1960-1963, Seite 18.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1960): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 2. Limburg an der Lahn. Hier S. 18.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 120.
  • Noack, Karl (1927): Umformung und Übersetzung Darmstädter Familiennamen ins Klassische. In: Volk und Scholle. Heimatblätter für beide Hessen, Nassau u. Frankfurt a. M. 5/11. S. 345-348. Hier S. 346.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.09.2019
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Castritius, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/101456/1 >